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Herbe Schlappe im Flutlicht gegen Sunderns Reserve

Das hatten wir uns definitiv anders vorgestellt! Im Flutlichtspiel gegen die Reserve des TuS Sundern kassieren wir eine herbe 0:4-Niederlage und müssen damit erstmals in dieser Saison ohne Punkte vom Platz. Dabei sah es lange Zeit überhaupt nicht danach aus, als würde der Abend für uns derart bitter enden.
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Autor: TuS Rumbeck
Herbe Schlappe im Flutlicht gegen Sunderns Reserve
Herbe Schlappe im Flutlicht gegen Sunderns Reserve
Das hatten wir uns definitiv anders vorgestellt! Im Flutlichtspiel gegen die Reserve des TuS Sundern kassieren wir eine herbe 0:4-Niederlage und müssen damit erstmals in dieser Saison ohne Punkte vom Platz. Dabei sah es lange Zeit überhaupt nicht danach aus, als würde der Abend für uns derart bitter enden.

TuS Rumbeck – TuS Sundern II 0:4 (0:0)

In der ersten Halbzeit war die Führung eigentlich zum Greifen nah. Wir erspielten uns drei, vier richtig gute Möglichkeiten, doch der Ball wollte einfach nicht ins Netz. Die Treffsicherheit, die uns in den vergangenen Spielen noch so viel Freude bereitet hatte, war an diesem Abend offenbar irgendwo zwischen Kabine und Spielfeld verloren gegangen. Chancen waren da, allein der entscheidende Abschluss fehlte.

So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nicht schlecht gespielt, aber eben auch nicht belohnt.

rum sun2Nach der Pause kommt die kalte Dusche

Auch nach dem Seitenwechsel hatten unsere Jungs zunächst alles im Griff. Wir waren dran, wollten den Führungstreffer erzwingen und hatten durchaus das Gefühl, dass hier noch etwas für uns drin war. Doch dann kam die 50. Minute – und plötzlich stand es 0:1. Aus dem Nichts, zumindest aus unserer Sicht.

Und es sollte noch schlimmer kommen.

Sundern nutzte unsere Fehler eiskalt aus und legte nach. Mit einem Doppelschlag in der 63. und 65. Minute war die Messe dann eigentlich gelesen. Zack, zack – 0:3! Innerhalb weniger Minuten war aus einem offenen Spiel eine verdammt schwierige Aufgabe geworden.

Unser Trainer Thomas von der Höh fand nach dem Spiel klare Worte:

„Zur Pause hatten wir alles im Griff und sind leider durch 2 individuelle Fehler aus dem Nichts binnen 5 Minuten 2:0 in Rückstand geraten.“

Der Stöpsel war gezogen

Wir versuchten weiter, uns gegen die Niederlage zu stemmen. Aufgeben ist schließlich nicht unser Ding. Doch der Doppelschlag hatte Wirkung gezeigt. Der Zugriff auf das Spiel ging verloren, und Sunderns Reserve machte nach der Führung vieles richtig. Kompakt stehen, Räume schließen und den Vorsprung clever verwalten – das erledigte der Gegner an diesem Abend ziemlich ordentlich.

Von der Höh beschreibt die entscheidende Phase so:

„Der Doppelschlag hat uns komplett den Stöpsel gezogen und unsere Reaktion war nicht gut. Im Anschluss haben wir keinen Zugriff mehr aufs Spiel bekommen gegen einen Gegner der es nach der Führung auch richtig gut gemacht hat.“

Das 0:4 in der 89. Minute setzte schließlich noch den unschönen Schlusspunkt unter einen gebrauchten Abend.

Mund abputzen und weiter!

Klar, eine 0:4-Niederlage tut weh. Vor allem, wenn man über weite Strecken ordentlich im Spiel war und in der ersten Halbzeit selbst die Chancen zur Führung hatte. Aber genau solche Abende gehören zum Fußball dazu. Manchmal läuft der Ball einfach nicht für dich – und manchmal wird jeder Fehler gnadenlos bestraft.

Jetzt heißt es: Kopf hoch, Ärger abschütteln und die richtigen Schlüsse ziehen! Denn mit Affeln wartet bereits die nächste schwierige Aufgabe auf uns. Da wird es darauf ankommen, wieder enger zusammenzurücken, die nötige Leidenschaft auf den Platz zu bringen und zu zeigen, dass ein gebrauchter Abend nicht gleich einen schlechten Saisonverlauf bedeutet.

Unser Trainer bringt es auf den Punkt:

„Solche Spiele gehören leider dazu und wir müssen die richtigen Schlüsse daraus ziehen.“

Also, Jungs: Niederlage abhaken, Krone richten und weiterarbeiten! Die Saison ist noch lang. Aufstehen, weitermachen, TuS!