Jetzt erst recht: TuS will gegen Türkiyemspor zurück in die Spur
Zweimal in Folge auf die Mütze bekommen – und trotzdem gibt es beim TuS Rumbeck keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Am Sonntag wartet im Windfirkel mit Türkiyemspor Neheim allerdings der nächste unangenehme Brocken auf unsere Jungs. Einmal kräftig schütteln und hoffen, dass der Fußballgott inzwischen wieder bessere Laune hat.
Zweimal in Folge auf die Mütze bekommen – und trotzdem gibt es beim TuS Rumbeck keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Am Sonntag wartet im Windfirkel mit Türkiyemspor Neheim allerdings der nächste unangenehme Brocken auf unsere Jungs. Einmal kräftig schütteln und hoffen, dass der Fußballgott inzwischen wieder bessere Laune hat.
TuS Rumbeck – Türkiyemspor Neheim
Sonntag, 04.10.2026 | Windfirkel | Kreisliga B Arnsberg
Nach der 0:4-Niederlage gegen Sundern II folgte am vergangenen Wochenende ein Spiel, das man wohl so schnell nicht vergessen wird. 3:1 geführt, bis zur 88. Minute eigentlich alles im Griff – und am Ende 3:4 in Affeln verloren. Drei Gegentreffer in fünf Minuten. Da muss man als Fußballer erst einmal tief durchatmen.
Oder – wie wir in Rumbeck sagen würden: Einmal kräftig schütteln und hoffen, dass der Fußballgott inzwischen wieder bessere Laune hat.
Zwei Niederlagen, aber kein Grund zur Panik
Klar: Zwei Niederlagen hintereinander sind nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Gerade die Pleite in Affeln dürfte noch ein wenig im Hinterkopf herumspuken.
Aber ebenso klar ist auch: Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie Fußball spielen kann. Gegen Affeln waren wir über weite Strecken die bessere Mannschaft und hatten die Partie eigentlich fest im Griff. Dass am Ende trotzdem keine Punkte auf dem TuS-Konto landeten, war eher Kategorie „Das kann doch jetzt nicht wahr sein!“
Genau deshalb gilt es am Sonntag, wieder die positiven Dinge auf den Platz zu bringen: Leidenschaft, Einsatz, Konzentration – und vor allem die nötige Ruhe über 90 Minuten.
Türkiyemspor kommt ins Windfirkel
Mit Türkiyemspor Neheim wartet dabei allerdings kein Gegner, gegen den man mal eben im Vorbeigehen drei Punkte einsammelt. Die Neheimer werden alles daransetzen, uns das Leben im Windfirkel so schwer wie möglich zu machen.
Für unsere Jungs bedeutet das: Von der ersten Minute an hellwach sein.
Denn eines haben die letzten beiden Spiele eindrucksvoll gezeigt: Fußballspiele können sich schneller drehen, als einem lieb ist. Nach 88 Minuten 3:1 führen und trotzdem verlieren? Haben wir jetzt auch im Repertoire.
Das sollte sich am Sonntag dann aber bitte nicht wiederholen.
Thomas von der Höh: „Jetzt müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen“
Unser Trainer Thomas von der Höh weiß, dass die Mannschaft nach den vergangenen beiden Spielen vor allem wieder Sicherheit und Selbstvertrauen braucht. Gleichzeitig geht es darum, die richtigen Lehren aus den bitteren Niederlagen zu ziehen.
Denn die Saison ist noch lang und zwei Niederlagen ändern nichts an dem, was sich die Mannschaft zuvor erarbeitet hat.
Im Windfirkel soll deshalb am Sonntag wieder die andere Seite des TuS zu sehen sein: kämpferisch, konzentriert und mit ordentlich Zug zum Tor.
Und vielleicht ist es ja ganz gut, wenn wir diesmal nicht schon in der 88. Minute überlegen, wie wir den Sieg nach Hause bringen.
Wir würden zur Abwechslung einfach gerne bis zum Abpfiff vorne liegen.
Sonntag heißt es: Aufstehen und weitermachen!
Die Devise für Sonntag ist deshalb ziemlich simpel:
Heimspiel. Windfirkel. Türkiyemspor.
Die letzten beiden Ergebnisse abhaken, Brust raus und wieder angreifen.
Denn nach zwei Niederlagen in Folge gibt es eigentlich nur eine vernünftige Antwort:
Auf dem Platz.
Auf geht’s, TuS! Gemeinsam zurück in die Spur!



