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SKV Balkan feiert direkten Aufstieg – Heimspiele auf dem Platz des TuS Rumbeck - Ein Interview

Großer Jubel beim SKV Balkan: Der neu gegründete Verein hat in seiner ersten Saison den direkten Aufstieg geschafft! Mit einer beeindruckenden Bilanz und starkem Teamgeist konnte sich die Mannschaft den Platz an der Tabellenspitze sichern.Sein sportliches Zuhause hat der SKV Balkan auf dem Sportplatz des TuS Rumbeck gefunden.
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SKV Balkan feiert direkten Aufstieg – Heimspiele auf dem Platz des TuS Rumbeck
SKV Balkan feiert direkten Aufstieg – Heimspiele auf dem Platz des TuS Rumbeck
Großer Jubel beim SKV Balkan: Der neu gegründete Verein hat in seiner ersten Saison den direkten Aufstieg geschafft! Mit einer beeindruckenden Bilanz und starkem Teamgeist konnte sich die Mannschaft den Platz an der Tabellenspitze sichern.Sein sportliches Zuhause hat der SKV Balkan auf dem Sportplatz des TuS Rumbeck gefunden.

Die Spiele in Rumbeck boten beste Bedingungen für eine erfolgreiche Saison – und der Aufstieg zeigt, dass die Zusammenarbeit ein echter Gewinn ist. Für beide Seiten eine neue Situation, die sich aber von ihrer besten Seite zeigt. Der SKV Balkan - von vielen zunächst unterschätzt und später mit einem Staunen bewundert. Erste Saison, und direkt der Aufstieg in die Kreisliga C, wo sicherlich andere Kaliber warten, und es dem SKV schwer machen werden.

balkan01 - Elvis Kozarbalkan01 - Elvis KozarWir blicken im Interview mit dem Vorsitzenden Elvis Kozar auf die Gründung, auf eine geile Saison und den Aufstieg zurück. Unser Interviewpartner schaut aber auch in die Zukunft.

Ein Traumstart in die Vereinsgeschichte

TUS: Elvis, direkt im Gründungsjahr aufzusteigen – was geht Dir da durch den Kopf?

ELVIS: Es war ein unglaublich schönes Jahr. Es ist so viel passiert – ich bräuchte Tage, um alles zu erzählen. Der Aufstieg im Gründungsjahr war ein Traumstart, wie man ihn sich nur wünschen kann.

TUS: Mit 17 Siegen aus 20 Spielen und über 100 Toren – wie erklärst Du Dir diesen sportlichen Höhenflug?

ELVIS: Diese Statistik spricht für den Ehrgeiz der Mannschaft. Wir mussten die Spieler kaum motivieren – sie waren von Anfang an voll bei der Sache und wollten unbedingt etwas erreichen.

TUS: Gab es einen Schlüsselmoment in der Saison, der sinnbildlich für diesen Erfolg steht?

ELVIS: Ja, das Spiel in Allendorf. Wir lagen zur Halbzeit 0:4 hinten – in der Kabine haben die Jungs dann den Ernst der Lage erkannt und gesagt: "Wir holen das noch!" Und tatsächlich: Am Ende haben wir das Spiel 5:4 gewonnen. Das war ein Moment, in dem man gesehen hat, was Wille und Ehrgeiz bewirken können.

TUS: War der Aufstieg von Anfang an das Ziel – oder hat sich das erst im Laufe der Saison entwickelt?

ELVIS: Unser Ziel war es von Beginn an, um den Aufstieg mitzuspielen. Dass wir am Ende sogar Meister geworden sind, macht das Ganze natürlich noch schöner.

balkan02Ein Team aus Leidenschaft

TUS: Wie ist es gelungen, so schnell eine eingespielte und hungrige Mannschaft aufzustellen?

ELVIS: Durch gemeinsame Ziele, viel Motivation und klare Fokussierung auf das Wesentliche. Jeder wusste, wofür wir das machen.

TUS: Was zeichnet das Team im Alltag aus – auf dem Platz, aber auch daneben?

ELVIS: "Alle für einen, einer für alle" – das beschreibt es wohl am besten. Jeder zieht den anderen mit, es herrscht eine positive, familiäre Stimmung.

TUS: Gab es Spieler, die mit ihren Leistungen oder ihrer Mentalität besonders herausgestochen sind?

ELVIS: Jeder einzelne Spieler hatte seinen besonderen Moment, den er zur erfolgreichen Saison beigetragen hat. Es war wirklich eine Teamleistung.

TUS: Wie wichtig war das Miteinander im Verein für den sportlichen Erfolg?

ELVIS: Wie in jedem Verein gibt es unterschiedliche Meinungen, aber wir stimmen uns ab und versuchen, immer die goldene Mitte zu finden. Besonders freut es uns, dass uns unser Trainer Aljo Kocan aus der Aufstiegssaison jetzt im Vorstand unterstützt und dem Verein beim weiteren Aufbau hilft.

Heimspiele in Rumbeck – Eine sportliche Partnerschaft

TUS: Ihr tragt Eure Heimspiele auf dem Platz des TuS Rumbeck aus – wie kam es zu dieser Kooperation?

ELVIS: Unser Ziel war es von Anfang an, auf Kunstrasen zu spielen. Wir haben einige Vereine angefragt, und durch Denis Korac, der bereits als Trainer in Rumbeck tätig war, kam der Kontakt zustande. Bei einem gemeinsamen Treffen konnten wir den Vorstand von unserem Konzept überzeugen.

TUS: Wie erlebt Ihr die Zusammenarbeit mit dem TuS Rumbeck – sportlich, organisatorisch und menschlich?

ELVIS: Die Zusammenarbeit funktioniert super. Wir stehen im ständigen Austausch – sei es organisatorisch oder sportlich – und helfen uns gegenseitig.

TUS: Welche Bedeutung hat dieser Platz für Eure Mannschaft – gerade, wenn man hier als "Gastverein" aufsteigt?

ELVIS: Der TuS Rumbeck trägt einen großen Teil zu unserem Erfolg bei. Unsere Spieler fühlen sich hier wohl, und das hat natürlich auch Einfluss auf die Leistung.

TUS: Denkt Ihr mittelfristig an einen eigenen Platz oder bleibt Rumbeck zunächst Eure sportliche Heimat?

ELVIS: Wir sind aktuell wahrscheinlich der kleinste Verein im Sauerland. Ein eigener Platz wäre ein Traum, aber das wird noch Zeit brauchen. Deshalb freuen wir uns über die langfristige Partnerschaft mit dem TuS Rumbeck.

Hinter den Kulissen – Verein im Aufbau

TUS: Ein Verein zu gründen ist das eine – ihn in einer Liga konkurrenzfähig zu machen das andere. Wie habt Ihr das geschafft?

ELVIS: Wir hatten das große Glück, direkt mit ein Mannschaft von über 40 Spielern starten zu können – viele davon mit Erfahrung aus unterschiedlichen Kreisligen. Das Team hatte natürlich mit Aljo Kocan ein super Trainer und Goran Kis hat bei der Entwicklung sehr viel beigetragen.

TUS: Welche Herausforderungen haben Euch im Hintergrund besonders gefordert – von Organisation bis Finanzierung?

ELVIS: Im Laufe des Jahres haben wir gemerkt, dass wir mehr Leute im Vorstand brauchen, um die Organisation effizienter zu gestalten. Ein Beispiel: Die Möglichkeit, sonntags beim Spiel etwas essen zu können – das musste organisiert werden und ist mittlerweile Standard.

TUS: Welche Rolle spielt das Ehrenamt – und wie groß ist die Unterstützung durch Helfer, Freunde und Familie?

ELVIS: Ehrenamt ist eine Herzenssache. Wir sind sehr dankbar für all die Mitglieder, Freunde, Spieler und Familien, die ihre Zeit investieren, um uns zu unterstützen.

balkan03Zukunftspläne und Visionen

TUS: Was sind die sportlichen Ziele für die kommende Saison in der Kreisliga C?

ELVIS: Wenn ich für alle spreche: Wir wollen die Klasse halten und möglichst verletzungsfrei durch die Saison kommen. Persönlich träume ich vom Aufstieg in die Kreisliga B.

TUS: Plant Ihr personelle Veränderungen – oder setzt Ihr auf Kontinuität?

ELVIS: Die Mannschaft entwickelt sich mit jedem Spiel weiter. Ich glaube, da steckt noch viel Potenzial drin – auch ohne große Veränderungen. Trotzdem sind wir offen für jede sinnvolle Verstärkung.

TUS: Wo siehst Du den Verein in fünf Jahren – sportlich und strukturell?

ELVIS: Ich wünsche mir, dass der Verein gesund wächst. Dass wir eine Mannschaft haben, die für Werte wie Disziplin, Fairness und sportlichen Ehrgeiz steht – so wie jetzt. Vielleicht gibt es dann auch eine zweite Mannschaft oder eine Alte-Herren-Truppe.

balkan logoAbschließende Gedanken

TUS: Was bedeutet dieser Erfolg für Dich ganz persönlich?

ELVIS: Mit dem SKV Balkan habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt. Dafür danke ich jedem Einzelnen, der mich auf diesem Weg unterstützt hat.

TUS: Was möchtest Du den Spielern, Fans, Unterstützern und dem TuS Rumbeck nach dieser besonderen ersten Saison sagen?

ELVIS: Ein riesiges Dankeschön an den TuS Rumbeck für die tolle Zusammenarbeit! Danke an alle, die uns Spiel für Spiel unterstützen, an die Spieler, die jedes Wochenende alles geben, an die Familien, die immer hinter uns stehen – und natürlich an meine Frau, die mir an solchen Tagen den Rücken freihält.

Im Namen des gesamten SKV-Vorstands: Wir freuen uns auf die kommende Saison mit Euch!