Comeback im Windfirkel: Wir drehen das Spiel und schlagen FSG Ruhrtal mit 4:2
Was für ein Spiel – und was für zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Am Ende stehen wir nach einem 4:2-Erfolg gegen die FSG Ruhrtal als verdienter Sieger da. Doch der Weg dahin war alles andere als einfach. Unser TuS war in der ersten Halbzeit nicht vorhanden. Erst nach dem Wechsel drehten die Jungs auf.

Was für ein Spiel – und was für zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Am Ende stehen wir nach einem 4:2-Erfolg gegen die FSG Ruhrtal als verdienter Sieger da. Doch der Weg dahin war alles andere als einfach. Unser TuS war in der ersten Halbzeit nicht vorhanden. Erst nach dem Wechsel drehten die Jungs auf.
Die erste Halbzeit war aus unserer Sicht zum Vergessen – vielleicht sogar die schwächste der gesamten Saison. Durch personelle Umstellungen fanden wir überhaupt nicht ins Spiel, es fehlte an allem, was Fußball ausmacht: Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten, Passspiel und Abstimmung.
Unser Co-Trainer Lucas Jeromin fand nach dem Spiel deutliche Worte:
„Die erste Halbzeit war eine der schlechtesten, die wir diese Saison gespielt haben. Wir mussten durch ein paar personelle Probleme umstellen, trotz leichter Umgewöhnung sah es bei manchen aus, als wären sie gar nicht auf dem Platz.“
Und weiter:
„Die Basics haben gefehlt. Als hätten wir das erste Mal zusammen Fußball gespielt.“
Das nutzte die FSG Ruhrtal konsequent aus. Der Underdog führte zur Pause verdient mit 2:0 im Windfirkel, während wir komplett neben uns standen.
Doch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein völlig anderes Bild.
Nach einer sicherlich deutlichen Kabinenansprache übernahmen wir sofort das Kommando und spielten endlich den Fußball, der uns auszeichnet: schnell, direkt, mit wenigen Kontakten und viel Zug zum Tor – echter Windfirkel-Fußball.
In der 60. Minute brachte uns David Kalinowski mit dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel. Nur drei Minuten später war es Kevin Donner (Titelbild), der zum 2:2 ausglich. Und wir legten direkt nach: Ebbers drehte die Partie in der 64. Minute komplett.
Die FSG Ruhrtal hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und kam nach der Pause kaum noch ins Spiel zurück. Wir blieben am Drücker und sorgten in der 85. Minute durch Louis Kalinowski für die Entscheidung zum 4:2.
Jeromin zeigte sich nach dem Spiel deutlich zufriedener mit dem zweiten Durchgang:
„Nach der Pause haben wir immer besser reingefunden und uns die Tore oft sehr gut herausgespielt. Ein bis zwei Kontakte und dann weiter gepasst – so muss das aussehen. Am Ende haben wir trotz Anfangsschwierigkeiten verdient gewonnen.“
Mit diesem Sieg festigen wir unseren dritten Tabellenplatz und bleiben im Aufstiegsrennen weiter dabei. Besonders beeindruckend bleibt unsere Offensivstärke: 81 Tore sprechen eine klare Sprache. Insgesamt stehen wir nun bei 15 Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen.
Ein Spiel, das uns wieder einmal zeigt:
Wenn wir unseren Fußball spielen, sind wir nur schwer zu stoppen. 💪


