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1:4 im Kreispokal gegen Grevenstein bedeutet Erstrundenaus

Am Mittwochabend empfing unser TuS Rumbeck im heimischen Windfirkel die SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld zum Kreispokalspiel. Mit dem A-Ligisten wartete ein starker Gegner auf uns, der uns vor allem in der zweiten Halbzeit die Grenzen aufzeigte. Dennoch konnten wir viele positive Eindrücke mitnehmen.
Erste Halbzeit auf Augenhöhe
Von Beginn an zeigte unsere Mannschaft, dass sie sich keineswegs verstecken wollte. Mit viel Einsatz, hoher Laufbereitschaft und einem disziplinierten Auftritt hielten wir sehr gut dagegen. Besonders in der Anfangsphase hätten wir uns beinahe für unsere Mühen belohnt – einzig die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte.
Der Ausfall von Louis Kalinowski, einem unserer Leistungsträger in der Offensive, machte sich dabei deutlich bemerkbar. Trotzdem hielten wir das Tempo hoch, setzten Nadelstiche nach vorne und standen defensiv stabil. Folgerichtig ging es nach 45 Minuten mit einem gerechten 1:1-Unentschieden in die Pause – ein Ergebnis, das den Spielverlauf gut widerspiegelte und das Trainerteam zufrieden stellte.
Zweite Hälfte mit Fehlern bestraft
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild leider. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich auf unserer Seite zu viele individuelle Fehler ein. Ballverluste im Spielaufbau, ungenaue Zuspiele und Unkonzentriertheiten eröffneten dem Gast Räume, die dieser eiskalt nutzte.
So erzielte die SG innerhalb weniger Minuten das zweite und dritte Tor und stellte die Partie auf 1:3. Danach war die Luft bei uns ein Stück weit raus. Grevenstein verstand es, den Ball laufen zu lassen und ließ uns viel hinterherlaufen. Kurz vor Schluss erhöhten die Gäste schließlich noch auf 1:4 und machten den Einzug in die nächste Runde perfekt.
Stimmen zum Spiel
Trainer Lucas Jeromin zeigte sich trotz des klaren Endergebnisses nicht unzufrieden:
„Nichts desto trotz muss man das Positive daraus sehen. Die erste Halbzeit war sehr ordentlich und wir haben gezeigt, dass wir auch gegen einen A-Ligisten mithalten können. Am Ende war es für uns eine sehr gute Trainingseinheit für das kommende Heimspiel gegen Korriku Sundern.“
Fazit
Auch wenn das Pokalaus schmerzt, nehmen wir viele wertvolle Erkenntnisse mit. In der ersten Hälfte haben wir gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Nun gilt es, die Fehler der zweiten Hälfte abzustellen und die positiven Ansätze mit in die Meisterschaft zu nehmen. Bereits am Sonntag wartet das nächste wichtige Heimspiel im Windfirkel gegen Korriku Sundern – dann wollen wir uns wieder von unserer besten Seite zeigen.